Rotorua

Der Kuirau Lake war einst kalt genug, darin zu baden. Eine schöne Frau namens Kuirau, pflegte dies regelmäßig zu tun. Ihr Ehegatte Tamahika sagte, der See gehöre nur ihr, obwohl ein Taniwha dort lebte.

Ein Taniwha ist ein Drachen oder Schlangen ähnliches Fabelwesen, das die Frauen der Maori entführt und Menschen frisst. Eines Tages ergriff also der Taniwha die schöne Kuriau. Man weiß nicht, ob Kuriau vor Entsetzen starb oder ob der Taniwha sie in seine Höhle brachte. Jedenfalls war sie auf ewig verschwunden und die Götter brachten den See zum Kochen, weil sie dem Taniwha zürnten.

Einekleine Wanderung um den Tikitapu, den Blauen See, führt uns durch die Pongas, die bis zu zehn Meter hohen Farne, deren Silberwedel des erwachsenen Blattes ein Nationalsymbol Neuseelands ist. Die kleine Schnecke ist ein junges Farnblatt und in der Maori Kultur ein Symbol für Erneuerung.

Rotorua steht vor allem für Geysire, heiße Quellen, gelbe Farbflecken aus stinkendem Schwefel und blubbernde Schlammlöcher. Leider ist Rotorua auch extrem touristisch, wir bleiben nicht lange, haben mehr Schnuff auf Natur.

Diesen Schwan sahen wir zunächst von hinten und mit dem Kopf unter Wasser. Und Rätseltennis, was für ein Tier dies wohl sei.

Veröffentlicht von

Anke Rettkowski

Around the world in a year

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