Georgien: Kutaisi und Umgebung

Der Rucksack ist gepackt, wir nehmen Abschied von des Liebsten Lieblingstöchtern.
7 Stunden Verspätung. Naja, der Flughafen Dortmund ist ja auch ganz schön…wir sitzen in der Sonne, sehen Flugzeugen bei Start und Landung zu, holen uns einen Sonnenbrand und essen Plastiksalat aus dem Supermarkt ums Eck.
Um 0:30 beziehen wir unser wunderbares Hostel im Zentrum von Kutaisi direkt am Fluss Rioni.

In jeder Stadt gehört ein Marktbesuch dazu. Hier ist er in einer maroden Halle untergebracht und bietet neben einheimischen Obst und Gemüsesorten auch lokale Spezialitäten.

Kutaisi ist die drittgrößte Stadt Georgiens, auf uns wirkt sie gemütlich.

Ein Ausflug nach Gelati kombiniert bei einer kleinen Wanderung bzw. einem großen Spaziergang Kultur und Natur. Das Weltkulturerbe ist von außen nicht der Knaller, von innen umso schöner. Vor allem die beschauliche, friedliche und entspannte Atmosphäre lädt uns zum Verweilen ein.

Wir wollen zum Okatse Canyon. Ein Taxifahrer bietet uns an, dort drei Stunden auf uns zu warten. Drei Stunden sind uns zu wenig und ein Taxi ist kein kleines Abenteuer.

Wir fahren mit dem öffentlichen Marshrutka, soweit es geht, laufen ein paar Kilometer, und dann nimmt uns ein freundlicher Mensch mit.
Der Canyon ist wunder-wunderschön, und auf dem Rückweg stärken wir uns am Wegesrand mit einem Lobiani (knusprige Teigtasche mit Bohnenmus gefüllt). Dort kommt gegenüber den Hang hoch gekrabbelt ein Pärchen: „Beautiful place, we were swimming, beautiful.“ Da müssen wir hin, und wir finden uns im Boga wieder, einem kleinen Naturschwimmbecken unterhalb eines ebenso kleinen Wasserfalls. Arschkalt, sehr erfrischend, und außer uns kein Mensch da.

Mehr von allem: thorsten-bachner.de

Veröffentlicht von

Anke Rettkowski

Ein sehr guter Jahrgang :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.