Komodo Nationalpark

Zwei Tage auf See mit Menschen aus zehn Nationen für den Besuch der Inseln Rinca und Komodo. Hier leben, Stand 11/2018, ca. 3000 Komododrachen, die größten Echsen der Welt, die mit ihrer Umgebung camouflageartig verschmelzen und blitzschnell zuschlagen, wenn naive Beute sich unbedarft nähert. Bis zu drei Metern lang und 80 Kilogramm schwer werden sie. Das hier ist Herkules. Er ist ca. 2,50 Meter lang und hat, so sagen die Ranger, bisher jeden Kampf gewonnen. Er ist der einzige Waran, der einen Namen trägt. Die Macken in seiner Haut sind keine heroischen Narben, er häutet sich nur. Im Nebenberuf ist Herkules Fotomodell.

Da die Warane Jagd auf Schweine und Hirsche machen, leben hier auch welche. So trifft man am Strand im indischen Ozean auf Bambi und seine Verwandten beim Abendspaziergang.

Die Komodowarane für Wissbegierige finden sich hier, und wie immer bitte ich um einen Hinweis, falls der Link nicht mehr funktioniert:

https://m.geo.de/geolino/tierlexikon/2629-rtkl-tierlexikon-komodo-warane

Die Warane sind nicht das einzige Highlight. Wir schnorcheln am Mantapoint und sehen diese riesigen platten Schönheiten unter uns den Meeresgrund nach Plankton durchpflügen. Die Mantarochen haben eine Spannweite von bis zu sieben Metern und können bis zu zwei Tonnen wiegen. Es ist extrem beeindruckend, wenn sie unter uns her schwimmen. Auch eine stolze Meeresschildkröte zeigt sich. An diversen Schnorchelstops gleiten wir durch bunte Fischschwärme und über Korallengärten. Zum Sonnenaufgang besuchen uns Delfine.
Landschaftlich ist die Gegend schwer zu toppen. Der Rundumblick in die Weite rückt die Perspektiven zurecht. Wie klein wir sind, wie groß die Welt, und wie wunderschön sie ist.

Angeberfoto mit Herkules und Making-of 😉

Veröffentlicht von

Anke Rettkowski

Ein sehr guter Jahrgang :)

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