Sucre

2800 Meter hoch gilt Sucre als schönste Stadt Südamerikas und die Altstadt ist, natürlich, Weltkulturerbe. Sucre ist schön und ganz wunderbar ereignislos.

Genau richtig, zwei Tage zu verweilen. Es gibt nicht viel zu tun, das Klima ist gemäßigt, und nach zehn Tagen Aufenthalt über 4000 Metern  ist Sucre voll mit Sauerstoff. Das nutzen wir und erlaufen uns den Kreuzgang auf den Hügel über der Stadt. He, man kann atmen!

Die Walking Tour von Condor Trekkers  unterstützt soziale Projekte in und um Sucre, und im angeschlossenen vegetarischen Restaurant gibt es lecker Essen. 

Auf der Tour probieren wir uns durch lokale Obst- , Schokolade- und Wurstsorten, und der Rundgang endet in einer wunderbar ollen Kaschemme mit Pirelli-Kalenderblätter-Deko und Schnaps in Gläsern mit dicken Möpsen. Die grüne Frucht ist Cherimoya und der Kürbis der Knaller.

Würde ich nochmal herkommen, ich brächte zwei Wochen Zeit mit für Vormittage in der Spanisch-Schule und Nachmittage in den schönen Parks mit einem dicken Buch. Es ist Palmsonntag.

Die Jungfrau Maria, die in Sucre verehrt wird, hat großen Stellenwert. Frauen, die keine Kinder mehr bekommen möchten, bringen ihr eine Puppe und die, die sich Kinder wünschen, nehmen eine Puppe mit und erbitten Kindersegen.

Sucre war bis 1899 Boliviens Hauptstadt. Mit dem Niedergang Potosís und dank seiner anzeigen Lage wurde der Regierungssitz nach langer Paz verlegt. Heute ist La Paz politische und Sucre die konstitutionelle Hauptstadt, mit Sitz des obersten Gerichtshofs.

Die Ampeltiere regeln den Verkehr. In Sucre sind es Dinosaurier, denn hier gibt es die best erhaltenen Fussabdrücke dieser possierlichen Tierchen.


2 Gedanken zu „Sucre“

  1. Hallo Anke,
    Ich verfolge eure schöne Jahrestour .
    Danke für die Berichte in loser Folge.
    Thorsten war lange Kunde mit Rad bei mir in Do.
    Die Kürbisse auf dem Foto mit der Frau ,die fast verschwindet,hätte ich nicht für möglich gehalten. Es gibt halt immer und überall Überraschungen! Bleibt gesund mit Spass an der Freud!

    1. Hallo Jörg, mein letztes Rad war auch von Euch, leider hat es sehr schnell unfreiwillig den Besitzer gewechselt…viele Grüße aus Iquitos.

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