Iguazú

Die Wasserfälle des Flusses Iguazú an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien, eines der sieben Naturwunder.

2,7 Kilometer Wasserfälle, verteilt auf 20 große und 255 kleine, 64 bis 82 Meter hoch. Das beschreibt alles nicht annähernd die Urgewalt, die man bestaunt.

Hier wohnt der südamerikanische Nasenbär und jede Menge anderes Getier. Falls jemand weiß, welch Vogel da so nett guckt, hinterlasse mir bitte einen Kommentar.

Wenn man Zeit hat, besucht man Iguazú auf der argentinischen Seite für die Details und auf der brasilianischen fürs Panorama. Also ein Tagesausflug nach Brasilien. Wie von zu Hause nach Venlo, nur nicht so weit. Dafür mit ordentlicher Aus- und Einreiseprozedur und vier Stempeln. Glücklich die Menschen aus Ländern, die für Brasilien kein Visum brauchen. Überhaupt ist beim Reisen der deutsche Reisepass eine gute Sache. Ich hoffe sehr, dass dies so bleibt. Hauptwasserfall ist der Garganto del Diablo, Der Teufelsschlund.

OK, allein ist man da nicht, Iguazú wollen alle sehen. Die auch.

Und wieder einmal Glückskeks-Faktor: Am zweiten Abend kommen wir nach Hause, es stinkt ordentlich und es ist heiß und stickig. Denken wir uns erstmal nicht viel bei, sooo reinlich ist es hier nicht, alles war zu und draußen ist 30 Grad. Es stellt sich heraus: der Warmwasserboiler in unserem Zimmer hatte einen Kabelbrand in der Steckdose. Alles ist bestäubt mit Ruß, die Wand schwarz. Glück gehabt, die Bude steht noch und wir waren nicht da.

Veröffentlicht von

Anke Rettkowski

Around the world in a year

6 Gedanken zu „Iguazú“

  1. Wow….Wasserfälle sind für mich eine der größten und gewaltigsten Natuereignisse. Genießt es weiterhin und lasst uns durch eure wunderschönen Bilder und tollen Beiträge teilhaben an einer einzigartigen Reise

  2. Mein Gott Glück gehabt…
    Die Bilder und deine Beschreibungen dazu, wie immer atemberaubend. Ich finde die Niagarafälle, mit Ihrer Lage und auch vom Volumen – kein Vergleich, wirken dagegen wie unser Rotbach…. bleibt weiterhin gesund.

  3. Der Vogel ist ein Blaurabe, urraca común, ich musste das aber auch nachsehen, ist mir so nicht mehr eingefallen. Die Nasenbären sind dreist, sie haben mir damals meine Verpflegung geklaut. Ab mit der Tüte ins Gebüsch. Da habt ihr ja wirklich Glück gehabt mit dem Boiler, Schreck lass nach! Bisher ist alles gut gegangen und das wird auch weiter so sein. Ist toll, die Bilder zu sehen. Bin gespannt, wie es bei euch weiter geht. Bald habt ihr die große Runde ja geschafft ☺. Das gibt ein lachendes und ein weinendes Auge!

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