Auf nach Cartagena

Die Busfahrt kostet für 50 Minuten und 10 Kilometer 1800 Pesos, das sind z.Zt. ca. 50 Cent. Dafür wird man durch geschüttelt, hört brüllend laut schlechte Musik und erlebt die ein oder andere Performance. Heute verkauft ein Herr verkauft Päckchen mit Nähnadeln und Tabletten: eine Coca Marihuana Arnika Mischung.

Der nächste Bus schafft 220 km in sechs Stunden, aber irgendwann sind wir da.  Cartagena. Hafenstadt am der Karibikküste. Die historische Altstadt ist Weltkulturerbe. Große Plätze, Kopfsteinpflaster, bunte Kolonialbauten, flirrende Hitze. Die Stadt mit den meisten Touristen in Kolumbien, und deshalb am besten bewacht. Waffengewalt in Uniform an jeder Ecke. Trotzdem vermittelt niemand das Gefühl, sicher zu sein. Im Hostel stehen überall Schilder: kein Fon und keine Kamera auf der Straße zücken, keine Wertsachen mit zum Strand. Auf der Straße hält neben uns Motorradpolizei und erzählt uns das auch.

Die Altstadt ist ein riesiges Freilichtmuseum. Das Viertel nebenan, Getsemani, ist viel schöner. Es ist urban, hier leben Menschen, und die Cafés sind nicht Hipster, sondern Hippie.

Hinter der schönen Fassade sieht es so aus oder so, das hängt vom Geldbeutel ab. Aber das Meer ist für alle da.

2 Gedanken zu „Auf nach Cartagena“

  1. Diese Warnungen gab es in der extremen Form vor 4Jahren nicht. Ich fand die Altstadt mit dem afrikanischen Einschlag total schön, aber es gab auch eine Situation in der Jugendliche versucht haben, an mein Handy zu kommen.

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