Samarkand

Der Schnellzug bringt uns in luxuriösen zwei Stunden von Buchara nach Samarkand. Der Schaffner serviert Tee, der Teebeutel wird kurz ins Wasser getunkt und schafft

so die Einfärbung mindestens dreier Tassen. Das Hostel hat eine top Lage am Registon (siehe unten), das Gebäude Potential und der Besitzer tut alles für einen angenehmen Aufenthalt. Das man auch mal putzen kann, hat ihm noch keiner erzählt. Die Bilder trügen, das Zimmer ist eine schimmelige verdreckte Bude.

Eigentlich sind wir beginnend kulturmüde, doch Samarkand ist spezial, und wir haken auch hier jede Madrasa ab („Ort des Studiums“, Bezeichnung für eine Schule, in der islamische Wissenschaften gelehrt werden).

Der Registan, usbekisch Registon gilt als einer der prächtigsten Plätze Zentralasiens, zu Recht. Es lässt sich vorzüglich sitzen flanieren staunen bewundern lauschen Eis essen und mit jedem Augenaufschlag neue Eindrücke gewinnen. So klingt es unter den Bäumen des hübschen Eiscafés bei Sonnenuntergang, und man möchte nie wieder aufstehen und weggehen :

Der Bozori umwirbt mit exotischen Düften. Alles ist aufgeteilt in Bereiche für Gewürze, Gemüse, Brot usw..

Morgens um 9 treffen hören wir im Park laute Musik und klirrendes Lachen. Eine Truppe Frauen macht ein Tänzchen, und da die Bewegungen meinem  geliebten orientalischen Tanz ähneln, mache ich mit. Und der Mann wird dafür gefeiert 😉

 

 

 

Veröffentlicht von

Anke Rettkowski

Ein sehr guter Jahrgang :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.